„Das ist überhaupt gar kein Tabuthema“

taz-Kolumnist Christoph Ruf denkt über Ralf Rangnick nach und kommt zum Schluß, dass die (Ent-)Tabuisierung psychischer Erkrankungen oder Homosexualität im Leistungssport weniger beim Protagonisten, als bei den Medien liegt. Seine Kolumne gipfelt in der folgenden, cleveren Schlußfolgerung:

Der homosexuelle Rugbyspieler Thomas Gareth schob sein Outing jahrelang vor sich her. Nun ist er erleichtert: Weder Fans noch Mitspieler haben so reagiert, wie er das befürchtet hatte. Genauso wenig würde ein schwuler Profi in der Bundesliga angefeindet. Nur dass der entsprechende Spieler nicht mehr spielen würde, weil er pro Tag 48 Exklusivinterview-Anfragen erfüllen müsste.

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