Sexualisierungszwang im Sport

Auf der Website des Journalistik-Journal betrachten Jörg-Uwe Nieland und Daniela Schaaf in einem aufschlussreichen Artikel ziemlich besorgt den Sexualisierungszwang im Sportbereich.

Beste Beispiele hierfür lieferte die Frauen-Fußball-WM 2011, doch auch in Randsportarten kann zuweilen von einer Tendenz keine Rede mehr sein. Sehr prägnant vergleichen die Autoren dabei Sportler und Sportlerinnen:

Allerdings stellt die physische Attraktivität für Sportler kein „Muss“, sondern ein „Plus“ dar, denn sie lassen sich auch dann gut vermarkten, wenn sie nicht dem geforderten Schönheitsideal entsprechen, während Athletinnen ohne entsprechende Attribute kaum eine kommerzielle Verwertbarkeit aufweisen.

Sehr wahr.

Einen Extrapunkt gibt es für die Verwendung meines Lieblingswortes „heteronormativ“.

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Eine Antwort auf Sexualisierungszwang im Sport

  1. Petra sagt:

    … da muss man wohl nichts mehr zu sagen.

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