Pflichtlektüre: Themenwoche Homosexualität im Fußball

Lesetipp zum Vatertag: Drei schöne, lange Artikel im Studentenmagazin „Pflichtlektüre“ zum Thema Homosexualität im Fußball.

(Das Foto oben wird in einem der Artikel verwendet und ist eines der besten CSD-Motive aller Zeiten. Kudos, Leipzsch!)

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Schande!

Foto vom Abstieg (Danny Frede)

Am Samstag hatten wir in Köln das Wander-Banner der tollen „Fußballfans gegen Homophobie„-Aktion im Stadion. Um es vorwegzunehmen: Großes Fiasko. Details folgen.

(Foto: dannyfre.de)

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Europa nur über Tabelle

Tja, aus die Maus im DFB-Pokal. Einen launigen und unbedingt lesenswerten Erfahrungsbericht findet ihr bei den Kollegen im Spox-Effzeh-Fanblog. Inklusive eingeschnapptem Sinsheimer in den Kommentaren.

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Hier gibt’s keine Schwulen. Bitte gehen Sie weiter!

Auch die Neue Züricher Zeitung füllt sich bemüßigt, über Lahm und Friedrich zu schreiben. Inklusive spaßiger Mehmet-Scholl-Anekdote.

NZZ: Gerüchte und ihr Lauf

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Arne Friedrich ist nicht schwul.

Damit steht fest: Die Eckpfeiler der deutschen Nationalmannschafts-Abwehr der letzten Jahre sind nicht schwul! Jubel! Trubel! Große Erleichterung!

Mehr im Dreckspress.

Tragisch.

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Wir wollen in den Verwaltungsrat!

Wir haben auf Facebook fleissig diskutiert und sind zum Entschluss gekommen, dass wir eine Kandidatur zum FC-Verwaltungsrat abgeben wollen.

Vielleicht habt Ihr es mitbekommen: Die FC-Satzung soll geändert werden und das bisher so exklusive Gremium Verwaltungsrat öffnet sich für zwei Mitgliedervertreter.

‚Andersrum rut-wiess‘ ist ein schwul-lesbischer Fanclub, aber bei weitem ja nicht monothematisch – uns interessiert es genauso wie andere Fans, dass unser Verein dauerhafte erfolgreiche, aber gegenüber seinen Mitgliedern klare und transparente Strukturen entwickelt. Wir sind überzeugt davon, dass wir als Fans auch bei allen Themen kompetent mitreden können! An dem Prozeß der Mtigliederbeteiligung in den Vereinsgremien sind wir bereit uns zu beteiligen bzw. wollen wir uns anbieten.

Patrik Maas stellt sich zur Verfügung: Leidenschaftlicher FC-Fan, fleissiger Auswärtsfahrer, Kassierer im Sprecherrat der Queer Football Fanclubs un d einer der Mitgründer unseres Fanclubs. Formal ist er Betriebswirt, Landesgeschäftsführer der AIDS-Hilfe NRW und sehr gremienerfahren. Das klare Ziel wäre, die Haltungen der Fans und FC-Mitglieder kennenzulernen und auf der Ebene des Verwaltungsrates nach Möglichkeit einzubringen.

Um die Kandidatur zu ermöglichen, sind 50 Unterstützer-Unterschriften von FC-MITGLIEDERN notwendig.

Damit ist eine Kandidatur auf Mitgliederversammlung möglich, diese wählt dann aus den Kandidaten ihre zwei Vertreter. Hierzu haben wir eine UnterstützerInnenliste vorbereitet, dir Ihr entweder im Anhang findet oder unter diesem Link:

http://www.patticgn.de/Unterstuetzerinnenliste_PM_FC.pdf.

Wir werden wohl nur auf die 50 Unterschriften kommen, wenn Ihr Euch im Bekanntenkreis umhört, wer FC-Mitglied ist und bereit wäre diese Sache zu unterstützen. Wenn Ihr überzeugt seid: Bitte druckt die Liste aus und sammelt Unterstützer-Unterschriften!

Wenn die Liste voll ist, entweder an die dort angegebene Adresse schicken, so dass sie bis Samstag, den 29.10. ankommt. Oder gebt diese bei Irmi im Palms Pief ab (Palmstraße / Ecke Friesenwall). Ebenfalls bis Samstag, 29.10. abends! Auch dort liegen noch Listen aus.

Mal sehen ob’s klappt!!

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Über Arne Friedrich

Ein in vielerlei Hinsicht überraschendes, lesenswertes Porträt über Arne Friedrich findet sich in der ZEIT.

Arne Friedrich: Die Medien zum Feind

Ab sofort wird er dann selbst für die ebenso lesenswerte Reihe „Alles außer Fußball“ Kolumnen schreiben. Wie üblich bei Artikeln dieser Art sind auch die Kommentare stets bemerkenswert.

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Sexualisierungszwang im Sport

Auf der Website des Journalistik-Journal betrachten Jörg-Uwe Nieland und Daniela Schaaf in einem aufschlussreichen Artikel ziemlich besorgt den Sexualisierungszwang im Sportbereich.

Beste Beispiele hierfür lieferte die Frauen-Fußball-WM 2011, doch auch in Randsportarten kann zuweilen von einer Tendenz keine Rede mehr sein. Sehr prägnant vergleichen die Autoren dabei Sportler und Sportlerinnen:

Allerdings stellt die physische Attraktivität für Sportler kein „Muss“, sondern ein „Plus“ dar, denn sie lassen sich auch dann gut vermarkten, wenn sie nicht dem geforderten Schönheitsideal entsprechen, während Athletinnen ohne entsprechende Attribute kaum eine kommerzielle Verwertbarkeit aufweisen.

Sehr wahr.

Einen Extrapunkt gibt es für die Verwendung meines Lieblingswortes „heteronormativ“.

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„Das ist überhaupt gar kein Tabuthema“

taz-Kolumnist Christoph Ruf denkt über Ralf Rangnick nach und kommt zum Schluß, dass die (Ent-)Tabuisierung psychischer Erkrankungen oder Homosexualität im Leistungssport weniger beim Protagonisten, als bei den Medien liegt. Seine Kolumne gipfelt in der folgenden, cleveren Schlußfolgerung:

Der homosexuelle Rugbyspieler Thomas Gareth schob sein Outing jahrelang vor sich her. Nun ist er erleichtert: Weder Fans noch Mitspieler haben so reagiert, wie er das befürchtet hatte. Genauso wenig würde ein schwuler Profi in der Bundesliga angefeindet. Nur dass der entsprechende Spieler nicht mehr spielen würde, weil er pro Tag 48 Exklusivinterview-Anfragen erfüllen müsste.

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Die Akte Weidenfeller

Roman Weidenfeller hat seine dumm-dämliche homophobe Einstellung wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, als er von seiner Nichtnominierung für die anstehenden Länderspiele erfuhr (stattdessen ist der Ex-Kölner Ron-Robert Zeiler dritter Torwart).

Auf n-tv.de kommentiert Christian Bartlau sehr treffend und erinnert dankenswerterweise auch noch einmal an die „schwule Sau“, die Weidenfeller vor Monaten eine Strafminderung ermöglichte.

Was für ein Vollidiot.

Unbedingt lesen: Schwulenfeindlich, na und?

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