Wir wollen in den Verwaltungsrat!

Wir haben auf Facebook fleissig diskutiert und sind zum Entschluss gekommen, dass wir eine Kandidatur zum FC-Verwaltungsrat abgeben wollen.

Vielleicht habt Ihr es mitbekommen: Die FC-Satzung soll geändert werden und das bisher so exklusive Gremium Verwaltungsrat öffnet sich für zwei Mitgliedervertreter.

‚Andersrum rut-wiess‘ ist ein schwul-lesbischer Fanclub, aber bei weitem ja nicht monothematisch – uns interessiert es genauso wie andere Fans, dass unser Verein dauerhafte erfolgreiche, aber gegenüber seinen Mitgliedern klare und transparente Strukturen entwickelt. Wir sind überzeugt davon, dass wir als Fans auch bei allen Themen kompetent mitreden können! An dem Prozeß der Mtigliederbeteiligung in den Vereinsgremien sind wir bereit uns zu beteiligen bzw. wollen wir uns anbieten.

Patrik Maas stellt sich zur Verfügung: Leidenschaftlicher FC-Fan, fleissiger Auswärtsfahrer, Kassierer im Sprecherrat der Queer Football Fanclubs un d einer der Mitgründer unseres Fanclubs. Formal ist er Betriebswirt, Landesgeschäftsführer der AIDS-Hilfe NRW und sehr gremienerfahren. Das klare Ziel wäre, die Haltungen der Fans und FC-Mitglieder kennenzulernen und auf der Ebene des Verwaltungsrates nach Möglichkeit einzubringen.

Um die Kandidatur zu ermöglichen, sind 50 Unterstützer-Unterschriften von FC-MITGLIEDERN notwendig.

Damit ist eine Kandidatur auf Mitgliederversammlung möglich, diese wählt dann aus den Kandidaten ihre zwei Vertreter. Hierzu haben wir eine UnterstützerInnenliste vorbereitet, dir Ihr entweder im Anhang findet oder unter diesem Link:

http://www.patticgn.de/Unterstuetzerinnenliste_PM_FC.pdf.

Wir werden wohl nur auf die 50 Unterschriften kommen, wenn Ihr Euch im Bekanntenkreis umhört, wer FC-Mitglied ist und bereit wäre diese Sache zu unterstützen. Wenn Ihr überzeugt seid: Bitte druckt die Liste aus und sammelt Unterstützer-Unterschriften!

Wenn die Liste voll ist, entweder an die dort angegebene Adresse schicken, so dass sie bis Samstag, den 29.10. ankommt. Oder gebt diese bei Irmi im Palms Pief ab (Palmstraße / Ecke Friesenwall). Ebenfalls bis Samstag, 29.10. abends! Auch dort liegen noch Listen aus.

Mal sehen ob’s klappt!!

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Über Arne Friedrich

Ein in vielerlei Hinsicht überraschendes, lesenswertes Porträt über Arne Friedrich findet sich in der ZEIT.

Arne Friedrich: Die Medien zum Feind

Ab sofort wird er dann selbst für die ebenso lesenswerte Reihe „Alles außer Fußball“ Kolumnen schreiben. Wie üblich bei Artikeln dieser Art sind auch die Kommentare stets bemerkenswert.

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Sexualisierungszwang im Sport

Auf der Website des Journalistik-Journal betrachten Jörg-Uwe Nieland und Daniela Schaaf in einem aufschlussreichen Artikel ziemlich besorgt den Sexualisierungszwang im Sportbereich.

Beste Beispiele hierfür lieferte die Frauen-Fußball-WM 2011, doch auch in Randsportarten kann zuweilen von einer Tendenz keine Rede mehr sein. Sehr prägnant vergleichen die Autoren dabei Sportler und Sportlerinnen:

Allerdings stellt die physische Attraktivität für Sportler kein „Muss“, sondern ein „Plus“ dar, denn sie lassen sich auch dann gut vermarkten, wenn sie nicht dem geforderten Schönheitsideal entsprechen, während Athletinnen ohne entsprechende Attribute kaum eine kommerzielle Verwertbarkeit aufweisen.

Sehr wahr.

Einen Extrapunkt gibt es für die Verwendung meines Lieblingswortes „heteronormativ“.

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„Das ist überhaupt gar kein Tabuthema“

taz-Kolumnist Christoph Ruf denkt über Ralf Rangnick nach und kommt zum Schluß, dass die (Ent-)Tabuisierung psychischer Erkrankungen oder Homosexualität im Leistungssport weniger beim Protagonisten, als bei den Medien liegt. Seine Kolumne gipfelt in der folgenden, cleveren Schlußfolgerung:

Der homosexuelle Rugbyspieler Thomas Gareth schob sein Outing jahrelang vor sich her. Nun ist er erleichtert: Weder Fans noch Mitspieler haben so reagiert, wie er das befürchtet hatte. Genauso wenig würde ein schwuler Profi in der Bundesliga angefeindet. Nur dass der entsprechende Spieler nicht mehr spielen würde, weil er pro Tag 48 Exklusivinterview-Anfragen erfüllen müsste.

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Die Akte Weidenfeller

Roman Weidenfeller hat seine dumm-dämliche homophobe Einstellung wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, als er von seiner Nichtnominierung für die anstehenden Länderspiele erfuhr (stattdessen ist der Ex-Kölner Ron-Robert Zeiler dritter Torwart).

Auf n-tv.de kommentiert Christian Bartlau sehr treffend und erinnert dankenswerterweise auch noch einmal an die „schwule Sau“, die Weidenfeller vor Monaten eine Strafminderung ermöglichte.

Was für ein Vollidiot.

Unbedingt lesen: Schwulenfeindlich, na und?

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Das Schweigen der Männer

Es gibt mal wieder Neues vom Büchermarkt: „Das Schweigen der Männer“ von Dirk Leibfried und Andreas Erb beschäftigt sich mit Homosexualität im (Männer-)Fußball. Die Autoren beleuchten die Situation in den Amateurligen und im Profibereich, sprachen mit geouteten und ungeouteten Spielern und versuchten, von Vereinen bis Joghino Statements zu bekommen – mit verhaltenem Erfolg, mal abgesehen von z.B. T20.

Mehr inklusive Sensationsheischender Headline bei queer.de

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Kommt mal klar!

Das BILD noten-technisch nach dem ersten Spieltag der neuen Saison mal wieder ausrastet (Enke, wer war das?), war abzusehen:


(Foto: BILDblog)

Das BILDblog fasst zusammen: Gestatten, Presse-Pisser

Vielleicht hilft das dem ein oder anderen, auch die Ereignisse in Köln besser einzuordnen. Zum Beispiel Frau Mitatselis nach ihrem unsäglich brandstiftenden Kommentar gestern im – tja, im Stadtanzünder.

Hilfe fürs Hirn eilt herbei in Form der ZDF-Reportage, die einen tollen Beitrag über den FC 2011/12 in der Mediathek liegen hat: Solbakken, wider den Populismus.

Update: Noch ein Nachschlag für Zuspätkommer und Stadtanzünder-Reporter vom BILDblog zum Thema Poldi: Ich will dir fressen!

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Nochmal Frauen-WM etc.

Beim Tagesspiegel gab es die Tage einen Artikel zum Thema Homosexualität im Frauen-Fußball (klar, bietet sich im Augenblick an). Tanja Walther-Ahrens wird gewürdigt, einige bekannte Thesen und Blickwinkel angerissen. Sehr aufschlussreich sind leider wieder die Kommentare…

LESBISCHE SPIELERINNNEN: Welche traut sich ein Coming Out?

Bei der taz äußert man sich zum Abschluss der WM tief enttäuscht über die Spielerinnen-Interviews, denen der DFB im Nachgang jeglichen Esprit raubte.

MEDIENPOLITIK WÄHREND DER WM: Verband macht Vorschriften

Leider wird der unglaubliche Erfolg der WM bezogen auf die TV-Quoten eine Diskussion über die unsinnig bis peinliche Strategie, die der DFB in Bezug auf die Nationalmannschaft gefahren hat, erschweren.

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Fußball ist alles, auch lesbisch – aber nicht bei der FIFA


Foto: LAG Lesben

Die taz schreibt über die Beschlagnahmung von Klatschpappen und Bannern der LAG Lesben bei der Frauen-Fußball WM. Wenig überraschend ist der Weltverband noch nicht halb so weit im Kampf gegen Homophobie, wie der DFB.

taz.de: Klatschpappen gegen die FIFA

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Kneipen-Gucken zur WM-Eröffnung

Grosses steht bevor: Die FIFA-Frauen-FUSSBALL-WM!! Unsere gemeinsame „Homebase“ dieser WM ist natürlich bei Irmi im Palms Pief! Das erste große Rudelgucken startet kommenden Sonntag, 26.6., 18 Uhr gegen Kanada mit dem Anpfiff des Eröffnungsspiels in Berlin.

Wer nicht gerade in Berlin dabei ist, kommt natürlich zu Irmi, die an diesem Tag extra für uns öffnet! Es wird extra ein zweiter „Screen“ genutzt, damit alle guten Blick auf den Fußball haben!! Und Gerüchte besagen, dass die Kölschversorgung  während des Spiels aller bestens wäre -> ein deutlicher Vorteil gegenüber den BerlinfahrerInnen…

Hier ist der entsprechende Facebooktermin.

Die weiteren Termine Spiele der Deutschen:
Do. 30.6., 20:45 Uhr gegen Nigeria
Di. 05.07., 20:45 Uhr gegen Frankreich
Dann (vielleicht, ganz sicher oder hoffentlich?):
Sa. 09.07., 20:45 Uhr VIERTELFINALE (oder 18:00 Uhr..)
Mi. 13.07., 18:00 Uhr HALBFINALE (oder 20:45 Uhr…)
So. 17.07., 20:45 Uhr FINALE

..und natürlich werden auch alle weiteren Gruppen- und Finalspiele bei Irmi gezeigt!

Lasst uns Weltmeisterinnen werden!!!

Wer tippen will: „Queer Football Fanclubs“ bieten auch diesmal wieder eine Tipprunde an: http://www.kicktipp.de/rainbow/

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